Tarifvertrag gehaltsgruppe lohngruppe

Um Mindestlöhne oder Mindestlöhne in einem Tarifvertrag festzulegen, werden die Arbeitsarten nach verschiedenen Kriterien klassifiziert. Zum einen geht es dabei um eine Beschreibung der geleisteten Arbeit, die manchmal speziell bezeichnete Berufe enthält. Darüber hinaus spielen Qualifikation (z.B. Ausbildung) und Berufserfahrung eine Rolle. Im Falle von Angestellten ist die Anerkennung früherer Beschäftigungszeiten ein weiterer wichtiger Faktor bei der Festlegung des Gehaltsniveaus. Im Tarifvertrag werden die Mindestlöhne oder Mindestlöhne nach bestimmten Kriterien berechnet. Unter Bezugnahme auf bestimmte berufliche Aufgaben oder Tätigkeiten dienen die Systeme für einzelne Beschäftigungsgruppen oder Berufsgruppen als Grundlage für die Berechnung der im jeweiligen Tarifvertrag für einen bestimmten Sektor festgelegten Lohnniveaus. Überstunden treten bei Einer Arbeitszeit von mehr als der normalen Arbeitszeit von 40 Stunden pro Woche oder der gesetzlich festgelegten normalen täglichen Arbeitszeit von acht Stunden auf. Nach dem Arbeitszeitgesetz (AZG) kann die normale Arbeitszeit von 40 Stunden pro Woche oder acht Stunden pro Tag jedoch unterschiedlich oder verlängert werden (z.B. durch eine flexible Arbeitszeitvereinbarung oder durch Berechnung der durchschnittlichen Arbeitszeit über einen Bezugszeitraum). Gesetzliche Feiertage in Österreich sind freie Tage, und alle Arbeitnehmer sind frei von der Arbeit, während sie weiterhin bezahlt werden.

Tarifverträge für die einzelnen Sektoren können den 24. und 31. Dezember als Feiertage definieren. Weitere Feiertage sind Karfreitag für Mitglieder der lutherischen, reformierten und altkatholischen Kirche und der Tag des Sühnopfers (Yom Kippur) für Mitarbeiter der Israelitischen Religionsgemeinschaft. Arbeitnehmer können Anspruch auf zusätzliche Lohnbestandteile in Form von Zuschlägen oder Zulagen haben. Ein Beispiel für Zuschläge sind diejenigen, die für die Arbeit unter bestimmten Bedingungen bezahlt werden müssen: Überstunden und Zusätzliche Stunden, Arbeit an Sonn- und Feiertagen und im Einzelhandel während der verlängerten Öffnungszeiten. Einige sind gesetzlich festgelegt, andere nur in Tarifverträgen. Die Zulagen werden in der Regel in Tarifverträgen und nicht in irgendwelchen Rechtsvorschriften festgelegt; Beispiele sind: Arbeitnehmer erhalten für jede geleistete Überstunden einen Lohnzuschlag von mindestens 50 %. Arbeitnehmer, die sich auf eine Ausgleichszeit anstelle eines Zuschlags einigen, haben Anspruch auf 1,5 Stunden statt einer Stunde Überstunden. In vielen Tarifverträgen sind zudem höhere Zuschläge für die Nacht-, Feiertags- und Sonnzeit vorgesehen. Grundlage für die Berechnung der Zuschläge ist in der Regel der normale Stundenlohn (einige Tarifverträge haben auch hier günstigere Regelungen). Dieser Abschnitt gibt Ihnen einen allgemeinen Überblick über die in Tarifverträgen verwendeten Begriffe und die Themen, die sie am häufigsten enthalten.

Lohnerhöhungen, die sich normalerweise auf Mindestlöhne und Mindestlöhne auswirken, werden zwischen einer Gewerkschaft und Arbeitgebervertretern in Tarifverhandlungen ausgehandelt. Diese Erhöhungen betreffen je nach Sektor unterschiedliche Aspekte. Flexible Arbeitszeit bezieht sich darauf, wo Mitarbeiter selbst entscheiden dürfen, wann sie ihre tägliche Arbeitszeit beginnen und beenden. Unternehmen oder Organisationen mit Betriebsrat sind verpflichtet, Gleitzeitvereinbarungen in einem Betriebsvertrag zu treffen. In Ermangelung eines Betriebsrats sind solche Vereinbarungen durch schriftliche Vereinbarungen mit einzelnen Arbeitnehmern zu treffen. Arbeitszeit ist der Zeitraum vom Beginn bis zum Ende der Arbeit, ohne Ruhezeiten während der Arbeit zu zählen.